Since 2009, BIMUN/SINUB acts as a Green Conference, which means that our conference tries to be as climate-neutral as possible. The association is very proud to have been the first MUN in Germany to be called a Green Conference.
With the idea of a Green Conference, we aim to promote a climate friendly life-style, not only during the Conference but also in everyday life.
BIMUN/SINUB cooperates with CO2OL (Forest Finance Consulting GmbH) and supports a project where the carbon emission of the conference is being compensated through payments per ton. These emissions include the journeys of the delegates, energy to run the Conference venue as well as the Catering. Thus, we encourage the Conference participants to use public transportation as well as opting more often for a vegetarian lunch option.


Moreover, we try to arrange the conference – especially the required material – very environmentally friendly.
Apart from the Conference, we use green energy for our servers and print on recycled paper only.

Climate change affects us all – Take measures to reduce your own carbon footprint!


Klimaneutrale Konferenz 2018:

Seit dem Jahr 2009 werden die jährlichen BIMUN-Konferenzen als sogenannte „Green Conference“ durchgeführt, mit dem Ziel, diese möglichst klimaneutral zu gestalten. Auch in diesem Jahr lag BIMUN/ SINUB dieses Anliegen besonders am Herzen. Bei den Konferenzvorbereitungen wurde zum Beispiel darauf geachtet, möglichst viele der Materialien auf Recyclingpapier zu drucken. Wie auch in den vergangenen Jahren, erhielten alle Teilnehmenden bei Konferenzbeginn eine „Welcome Bag“, einen Jutebeutel der UN-Stadt Bonn, der nach der Konferenz an Stelle von herkömmlichem Plastikbeuteln verwendet werden kann. Anders als in vorherigen Konferenzen gab es dieses Mal keine Printausgabe der Konferenzzeitung BIMUN Tribune, sondern online Artikel. Aufgrund einer Kooperation mit den Stadtwerken Bonn und einer Vergünstigung der Tagesfahrkarten für die Zeit der Konferenz, wurden auch die Teilnehmenden außerhalb von NRW ohne VRS-Ticket dazu ermuntert, den ÖPNV zu nutzen.

Weiterhin sollte auch das Bewusstsein der TeilnehmerInnen für diese Thematik erhöht werden. Es wurden mehrere Trinkwasserspender aufgestellt und der Verein verzichtete auf eine Neuanschaffung von (Mehrweg-) Plastikbechern -natürlich bis auf die Überbliebenen von letztem Jahr. Stattdessen wurde jedem ein Bambusbecher zur Verfügung gestellt, der sowohl als Kaffee- oder Tee- als auch als Wasserbecher während der Debatten genutzt wurde. Die Becher können nun über die Konferenz hinaus Papierkaffeebecher „to go“ ersetzen. Die Anzahl der Delegierten, die sich für eine vegetarische Option für das Mittagessen entschieden, erhöhte sich signifikant, sodass am Ende insgesamt mehr vegetarisches als fleischhaltiges Mittagessen beim Caterer bestellt wurde.

Insgesamt ließen sich nicht alle CO2-Emissionen vermeiden, allen voran die, die aufgrund der Anreise der Delegierten anfielen. Die Fluganreisen machten tatsächlich einen überwiegenden Teil des ökologischen Fußabdruckes der Konferenz aus, der insgesamt knapp 71 Tonnen betrug. Diese lassen sich bei unserem Verein, der stolz auf die internationale Ausrichtung und auf die Delegierten aus aller Welt ist, nicht vollständig vermeiden. Aus diesem Grund unterstützt BIMUN/ SINUB auch nach dieser Konferenz wieder ein zertifiziertes Projekt unseres Partner CO2OL, um das nicht reduzierbaren Emissionen zu kompensieren. Mit unserem Partner CO2OL versuchen wir, die angefallenen Emissionen so exakt wie möglich zu berechnen. Ob die angefallenen Emissionen tatsächlich 1:1 ausgeglichen werden können, lässt sich natürlich kritisch hinterfragen. Allerdings ist BIMUN/SINUB davon überzeugt, anstatt das internationale Image aufzugeben, auf jeden Fall einen Großteil des CO2-Ausstoßes zu kompensieren und ein wichtiges Projekt zu unterstützen, das überdies auch noch einen sozialen Nutzen erfüllt.

In diesem Jahr haben wir uns für das Projekt „CO2OL CliMates“ entschieden. Dieses besteht aus einer Kombination zwischen einem Projekt vor Ort in Deutschland sowie einem in Indonesien. In Indonesien werden mit den CO2-Erlösen Wälder aufgeforstet, und deren Schutz sichergestellt. Dadurch wird zum Erhalt zahlreicher gefährdeter Tierarten beigetragen -unter anderem dem des Borneo Orang-Utans- die hier ihren Lebensraum haben. Weiterhin wird auch auf die soziale Nachhaltigkeit in Indonesien geachtet. Somit stammen alle ProjektmitarbeiterInnen aus Indonesien und 85% direkt aus der lokalen Gemeinschaft.

Im deutschen Projekt hingegen wird die Wiedervernässung von Mooren gefördert, die das natürliche Habitat für seltene Tiere und Pflanzen sind. Sowohl Moore als auch Wälder sind wichtige C02-Speicher und erfüllen darüber hinaus viele weitere Funktionen.