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Thema A

“Flowing Forward”: Wasser für alle - Nachhaltiger Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen in Afrika

Während sauberes Wasser und grundlegende Sanitärversorgung unerlässlich für die Menschenwürde und Entwicklung sind, kämpfen viele afrikanische Länder weiterhin mit Schwierigkeiten, ihren Bevölkerungen den Zugang zu diesen Grundbedürfnissen zu gewährleisten. Das sechste der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen zielt darauf ab, bis 2030 den universellen Zugang zu sauberem Wasser und Sanitärversorgung zu erreichen. Dennoch bestehen weiterhin erhebliche Herausforderungen. Durch Krankheiten, die über Wasser übertragen werden, unzureichende Sanitäreinrichtungen und Wasserknappheit sind besonders schutzbedürftige Gemeinschaften unverhältnismäßig stark betroffen, wodurch wiederum die öffentliche Gesundheit, Bildung und den sozioökonomischen Fortschritt beeinträchtigt.

Obwohl der Zugang zu sauberem Wasser ein grundlegendes Menschenrecht ist, fehlt es Millionen Menschen des afrikanischen Kontinents, insbesondere denen ländlicher und marginalisierter Gebiete, an der Erfüllung dieses Grundbedürfnisses.
Zudem verschärfen sich Konflikte um die begrenzte Ressource Wasser stetig und bedroht Lebensgrundlagen. Mangelhafte Sanitäranlagen führen zu offener Fäkalienentsorgung, die Wasserquellen verschmutzt und die Verbreitung von wasserübertragenen Krankheiten erhöht, welche vor allem Kinder und gefährdete Bevölkerungsgruppen betreffen.

Der Mangel an sauberem Wasser und Sanitärversorgung behindert den Fortschritt bei der Verwirklichung mehrerer der in den Sustainable Development Goals niedergelegten Ziele, einschließlich der Ziele in den Bereichen Armut, Gesundheit, Bildung und Geschlechtergleichstellung. So verpassen Mädchen oft die Schule aufgrund fehlender sicherer Sanitäranlagen, wodurch der Kreislauf von Armut und Geschlechterungleichheit aufrechterhalten wird.

Die Bewältigung dieser Herausforderungen erfordert sofortiges und gemeinsames Handeln aller Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union. Durch die Förderung des Ausbaus von Wasserinfrastrukturen, des nachhaltigen Wassermanagements und effektiver Governance-Strukturen können Länder sukzessive die Realisation des sechsten Sustainable Development Goals vorantreiben. Ferner sind Aufklärungskampagnen, Hygieneerziehung und die Beteiligung der Gemeinschaft wichtige Bestandteile zur Förderung von Verhaltensänderungen und zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit von Wasser- und Sanitärinitiativen.
In diesem Komitee werden die Delegierten gemeinsam innovative politische Maßnahmen, regionale Zusammenarbeit und Partnerschaften sondieren, um diese drängenden Herausforderungen zu bewältigen und sich für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen, in der jeder Bürger des afrikanischen Kontinents Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen hat. Durch konstruktive Dialoge und Zusammenarbeit können wir wirksame Lösungen zur Linderung der Wasserkrise in Afrika fördern und eine bessere, gesündere und wohlhabendere Zukunft für alle sichern.


 

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